Gibt s denn sowas? Verirrte Kuh landet bis zum Hals im Fluss - ungewöhnlich tierischer Feuerwehreinsatz
Drei Jahre nach Verfolgungsjagd trifft es wieder den Bauern
Den Spruch "Die Kuh vom Eis holen" mussten sich die Kameraden der Berufsfeuerwehr Hannover am Mittwochnachmittag gleich mehrmals durch den Kopf gehen lassen. Allerdings hatte dieser nicht ganz zugetroffen, denn das Tier stand schon mitten im Wasser. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich die Kuh aus dem Staub gemacht und sich von ihrer Herde getrennt. Dabei führte sie der Weg offenbar geradezu zur Wasserstelle. Jedoch handelte es sich hierbei um den Fluß Leine, der durch die Landeshauptstadt fließt. So setzte das Tier ein Bein vor das andere und schon wenige Meter später stand die Dame nicht mehr am Ufer sondern bis zum Hals in den Fluten der Leine. Gefangen von den Wassermassen sollte auch kein Weg mehr zurück an das rettende Land führen. Eins führte zum anderen und schon sah sich das vierbeinige Tier einem ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz ausgeliefert. Mit Schläuchen rückten die Retter heran und mussten Sand vom Ufer abtragen, um im Wasser einen Weg zu legen. Dann konnte
n die Schläuche um den Bauch der Kuh gelegt werden. Anschließend ertönte das Kommando "ziiiiieeeeehen". Mit geballter Manneskraft zogen alle Retter an den Schläuchen. Erst nach mehreren Anläufen gelang es den Männern die Kuh nicht vom Eis sondern aus dem Wasser zu holen. Klatschnass machte sich die Dame erneut aus dem Staub, am Ufer entlang, die Böschung hinauf, zurück zur Herde.
Für die Feuerwehrleute ist es übrigens nicht der erste Einsatz dieser Art. Genau vor drei Jahren war schon einmal eine Kuh ausgebüxt und war wie eine Wilde durch Hannover gerannt. Zahlreiche Retter und Polizisten hatten damals die Verfolgung aufgenommen, um das Tier einzufangen.
Wir haben die Bilder und O-Töne:
- Kuh steht am gegenüberliegendem Ufer bis zu den Schultern im Wasser
- Setzt unbeholfen ein paar Schritte durch das Wasser
- Zahlreiche Feuerwehrleute legen Kuh Schläuche um den Bauch
- Mehrere Einsatzkräfte versuchen immer wieder die Kuhg aus dem Wasser zu ziehen
- Kuh kommt langsam aus dem Fluten
- Kuh läuft vom Ufer die Böschung hoch
- Kuh steht wieder vor ihrer Herde
- O-Töne von Alfred Falkenberg, Berufsfeuerwehr Hannover, sinngemäß: ...beschreibt den tierischen Einsatz... wir haben für die Kuh Sand vom Ufer abgetragen, um einen Weg für das Tier zu legen... mit viel Kraft konnten wir das Tier aus dem Wasser befreien... etwas nervös und erschöpft ist sie zur Herde zurück... für eine Großstadt ist es ein ungewöhnlicher Fall... haben keine Pläne für so einen Fall... da hilft nur improvisieren...
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