Familientragödie: 29-Jähriger erschlägt schizophrene Mutter (48) um - danach Selbstmord
(NEUE BILDER & TÖNE) Hannelore Z. glaubte angeblich, dass sich ein Hund in ihrem Bauch eingenistet hat
Blutiges Familiendrama in Bannewitz: Ein 29-Jähriger hat seine 48-jährige Mutter getötet und sich danach selbst umgebracht. Laut Polizei wurden die Leichen bereits am Montag entdeckt. Hannelore Z. benötigte nach Aussagen von Nachbarn regelmäßig medizinische Hilfe. Als am Montagmittag der Pflegedienst an der Haustür klingelte, öffnete niemand. Deshalb rief die Mitarbeiterin die Feuerwehr. Im Wohnzimmer fanden die Einsatzkräfte die leblosen Körper der Frau und ihres Sohnes Ronny. Sie sollen auf einer Liege und auf einem Kanapee gelegen haben. Möglicherweise war Ronny mit der Pflege der Mutter überfordert. Bei ihr wohnte der arbeitslose Werkzeugmacher erst seit wenigen Wochen. Anwohner berichten, dass Hannelore Z. schizophren war. Angeblich glaubte sie, dass sich ein Hund in ihrem Bauch eingenistet hatte. Die Polizei ermittelt noch zum Motiv der Bluttat. Einen Abschiedsbrief fanden die Ermittler nicht.
Wir haben die Bilder und O-Töne:
- Polizeisiegel an Wohnhaus close
- diverse Einstellungen des Wohnhauses / Fundortes
- NEU:
- Blick in Straße - vorbeifahrendes Auto, Heidrun Mauermann und ihre Tochter räumen Möbel aus ihrer Wohnung heraus, Antexter Psychologe - diverse Einstellungen im Büro
- O-Töne von Heidrun Mauermann, Nachbarin, sinngemäß:...Frau nur mal kurz auf Straße getroffen...sie war viel in der Wohnung...nicht oft unterwegs...Sohn kannten wir gar nicht...bestimmt schwere Situation für Sohn mit kranker Mutter...sehr traurige Geschichte...Frau hat niemandem etwas getan, bin sehr betroffen...
- O-Töne von PD Dr. Hendrik Berth, Diplom-Psychologe TU Dresden, sinngemäß:...erklärt bezüglich des aktuellen Falls ausführlich, wie es aus psychologischer Sicht zu so einem Familiendrama kommen kann...Tat im Affekt oder geplant - beides möglich, laut Statistik fifty-fifty...soziales Milieu unrelevant...Wahnvorstellungen: Patienten realisieren normale Welt nicht mehr, Außenstehende können Kranken nicht verstehen...schwieriger Umgang...Kranke kommen nur durch Freunde und Angehörige dazu, sich in psychologische Behandlung zu begeben...ansonsten schlimme Folgen absehbar...
- O-Töne Lorenz Haase, Staatsanwaltschaft Dresden, sinngemäß:...erläutert Leichenfund und Ermittlungsstand...
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